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Datenaufzeichnung mittels Datenlogger

Ein Datenlogger ist ein Messgerät, welches physikalische Mess- und Zählwerte, sowie Ereignisse über eine bestimmte Zeit hinweg erfassen kann.

Ein Datenlogger besteht aus einem Mikroprozessor, einem Speichermedium, Schnittstellen und ein oder mehreren Kanälen zum Anschluss der Sensoren. Datenlogger besitzen einen geringen Energieverbrauch. Deshalb können sie über Jahre mit Batterien betrieben werden. Dies ist besonders interessant in der Wasserwirtschaft, da Übergabe- bzw. Zählerschächte meistens nicht über einen Stromanschluss verfügen. Weiterhin können Datenlogger mit Akkumulatoren betrieben werden, die über eine Solarzelle geladen werden.

Der Datenlogger wandelt die Messsignale in "Speichergerechte" Daten um  und legt diese auf einem Speichermedium (Speicherkarte, USB-Stick...) ab. Die erfassten Daten können mit einer geeigneten Software ausgelesen und dargestellt werden. Eine andere Möglichkeit wäre die Anbindung via GSM/GPRS-Netz an ein Leitsystem. Die Daten werden zyklisch an die übergeordnete Leitwarte übergeben und in Form von Betriebwerten und Kurven dargestellt und an das Betriebstagebuch übergeben.

Anwendung finden diese Datenlogger meist zur Fernablesung von Wasserverbrauchszählern. Es ist neben der Registrierung von Zählwerten auch eine Aufzeichnung eines oder mehrerer Analogwerte wie z.B. ein Niveau oder Druck möglich.

Um die Anbindung via GSM in einem unterirdischen Schachtbauwerk möglich zu machen, bieten wir mehrere Antennenlösungen an.